Aug/091
Cafehaustalk No. 9
Da Robert momentan bisschen im Stress ist übernehme ich kurz mal die Ankündigung:
Beim Cafehaustalk treffen sich "Web-Interessierte, Technofuzzies, Twitter-Aliens und weiteres Fußvolk, die gerne mal dabei sein möchten, um zu lachen". Wir reden über alles und nichts, in Twitter haben diesesmal auch schon viele bekannte Gesichter zugesagt, es verspricht also ein kurzweiliger Abend zu werden.
Interesse? Komm einfach vorbei, du erkennst uns meist an einer erhöhten Gadgetdichte auf dem Tisch, sag einfach hallo, wir freuen uns.
Auf Vorschlag von Thilo sind wir dieses mal auf der Dachterasse des MyZeil, genaue Location gibts warscheinlich noch über Twitter.
Tipp: Die Tiefgarage ist über die Große Eschenheimer Str. zu erreichen.
Da Robert sich letztesmal erfolgreich drücken konnte, denke ich dass sein Angebot, etwas zu singen, immer noch steht, sollte jemand einen Grund für das Treffen mitbringen.
Update:
Lernen vom Meister Himself: Zu einem Termin gehören Datum und Uhrzeit -.-
Also CHT 9 am Mittwoch dem 26.08. um 19.00 im MyZeil
Sry
Update:
Der CHT 9 ist am 26.08. ab 19.00 Uhr im Eat 'n' Art, Marbachweg 357, Frankfurt
Wir sind die im Garten, mit Gadgets.
Aug/0911
Wo steht Buzzriders?
Mich fragte vor kurzem ein Freund was denn dieses Buzzriders ist, bei dem ich mitmache und von dem ich hier berichte. Ich habe Ihn zu diesem Zeitpunkt auf den offiziellen Blog verwiesen, auf dem er einige Sachen finden sollte, schließlich hat Frank ja die Resonanz nach dem letzten Camp fleißig zusammengetragen.
Dann habe ich über den Fortschritt von Buzzriders nachgedacht, und letztendlich war der Auslöster für diesen Post der Artikel von BlogKoloss, der es leider, wie ich als Fan und Unterstützer des Projektes sagen muss, auf den Punkt trifft.
Nun habe ich mir Buzzriders, mal angesehen, wie es sich dem interessierten Neueinsteiger präsentiert.
Was haben wir da auf den ersten Blick:
- 1 Startseite auf der 4 Mitwirkende aufgezählt werden
- 1 offiziellen Blog
15 Posts (davon sind 8 ein sehr langes Interview) von 4 Autoren
- 1 Mixxt-Community, wo wohl die so genannten Buzzcamps geplant werden
2 Camps gab es bereits- 1 Ning-Community, wo offensichtlich gebastelt wird
4 Foreneinträge, keine Antworten
4 Arbeitsgruppen ebenfalls mit überschaubarer Aktivität- Eine About Seite ohne Inhalt
Um das zu überblicken muss ich bereits einige Minuten investiert haben, mich in 2 Communities registriert haben und bin immer noch nicht schlauer.
Aber ich bin hartnäckig, ich habe rausgefunden, dass ein Robert Basic das ins Leben gerufen hat, habe paar Videos von ihm gefunden, in denen er sehr wolkig über das Thema spricht.
Einen Blog hat er auch: http://www.robertbasic.de. Vielleicht finden wir ja hier noch was... Ah das Projekt wird am 29.01.2009 erstmals erwähnt, ist also gute 7 Monate alt.
Moment mal: ein 7 Monate altes Projekt, hat es geschafft sich auf 4 Plattformen zu verstreuen (die Blogs anderer Autoren nicht mitgezählt). In der Zeit wurden allerdings nur eine handvoll Artikel geschrieben? Was haben die Leute bitte auf ihren 2 Camps gemacht? Ich meine, sie loben das alle in ihren Blogs, war wohl sehr kreativ und fruchtbar, aber wo ist die Frucht? Warum schreiben nur 4 Leute auf einem offiziellen Blog bzw. werden als Mitwirkende aufgezählt, wenn es über 100 Mitglieder in diesem Mixxt gibt? Was machen die restlichen 96?
Okay, es gibt einen Prototypen... der wurde wohl von einer Person alleine gebaut und nur von 3 Personen getestet, nur ein Screenshot wurde veröffentlicht. Ist das das Open Space Konzept von dem hier geschwärmt wird?
Ausserdem gibt es ein, nein 2... achwas ein halbes dutzend Logos veteilt über die zig Seiten, jedes für sich in der Entwurfsphase. Der letzte Artikel über das Thema Logo ist 2 Monate alt. Ist der aktuelle Stand der finale?
Aber wo sind detailierte Konzepte, eine Struktur, Inhalt?
Nun ich teile mit dem Autor von BlogKoloss das Gefühl, dass BuzzRiders transparenter sein könnte. Unter einem älteren Artikel von ihm Ende Juni weckten Robert und Frank die Hoffnung, dass nach (damals noch) dem geplanten Buzzcamp alles transparenter sein soll. Nun habe ich an beiden Camps im Abstand von einem Monat teilgenommen, und transparent ist das Projekt nun wirklich nicht, warscheinlich ist es sogar unübersichtlicher geworden.
Es gibt keine strukturierte, zentrale und detaillierte Aufarbeitung der Ergebnisse. Warum? Sollten die potentiellen Mitmacher davon nichts erfahren? Warum muss ich mich in 2 fremden Communities anmelden um die wenigen Details erfahren zu können? Eine offene, strukturierte und gepflegte Wissensbasis fehlt.
Warum wirkt das Projekt so, als seien nur 5 Leute involviert? Ist das eine ausgewählte Führungsriege? Wie ist die Rolle der anderen Teilnehmer? Werden die doch ernstgenommen? Würde meine Arbeit verpuffen, wenn ich da teilnehme?
Bitte Ihr, die involviert seid, bindet uns ein, öffnet das Projekt, strukturiert die Erkenntnisse die Ihr gewonnen habt und teilt sie mit der Öffentlichkeit. Nur so kann das Projekt meiner Meinung nach den Erfolg haben, den wir uns alle wünschen!
Aug/090
Buzzcamp die 2.
Am Samstag war ich in Essen auf dem 2. Buzzcamp. Ich war ehrlich gesagt erst unentschlossen ob ich zum Camp fahren sollte, da Essen - der Austragungsort - nicht gerade in meiner Nachbarschaft liegt und ich von dem Besuch des 1. Buzzcamps nicht 100% überzeugt war.
Das 1. Buzzcamp vor einem Monat war zwar eine super Erfahrung, und ich habe an diesem Wochenende auch sehr viele interessante Leute kennengelernt, jedoch kam dort nicht die produktive Stimmung - ich nenne das oft "Flow" - auf, die ich mir erhofft habe. Es kam keine Arbeitseuphorie auf, oder wie man das auch immer nennen möchte.
Also war ich nicht wirklich überzeugt ob das 2. Camp in Essen sich nun für mich lohnen wird. Um das vorwegzunehmen: Es hat sich definitiv gelohnt. Aber ich versuche das ganze mal halbwegs strukturiert durchzugehen.
Aug/094
Der Passivblogger bloggt
Alleine die Überschrift entbehrt jeglichem Sinn, impliziert "passiv bloggen" doch eigentlich "gebloggt werden". Ich werde jedoch nicht gebloggt, geschweige denn über mich. Getwittert werde ich manchmal in der letzten Zeit, doch ich schweife ab.
Entstanden ist der Begriff Passivblogger, als ich mich, als Teilnehmer des ersten BuzzCamps, vorstellen sollte. Umgeben von jeder Menge Digital Natives, wollte ich ausdrücken, dass ich sehr wohl Blogs lese, sowohl den technischen als auch sozialen Hintergrund verstehe, jedoch eben nicht aktiv teilnehme.
Beim 2. Buzzcamp an diesem Wochenende hat sich "Passivblogger" nun zum Running Gag entwickelt, und so fange ich halt mal an... zu bloggen... als Passivblogger... so ganz passiv.